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Nahrungsergänzungsmitteln in Tablettenform

Tabletten treffen aufgrund ihrer einfachen Handhabung auf hohe Akzeptanz beim Verbraucher. Mit mehr als 50 Prozent aller Medikamente hat sich die Tablette sich als häufigste Darreichungsform für bestimmte Nahrungsergänzungsmittel und Arzneimittel auf dem Markt durchgesetzt. Als exemplarische Beispiele im Bereich der Nahrungsergänzung seien hier Algentabletten oder Brausetabletten mit Mineralstoffen genannt.

Tablettenherstellung – Kosteneffektivität und Multiplikationskapazitäten

Als Spezialist für Nahrungsergänzungsmittel und diätische Lebensmittel stellen wir beliebige Tablettenformen und -farben her. Aakamps Lohnherstellung von Tabletten verschafft Ihnen entscheidende wirtschaftliche Vorteile. Zum einen ist diese Darreichungsform durch den Wegfall der Kapsel in der Herstellung günstiger. Und zum anderen lassen sich Nahrungsergänzungsmittel als Tabletten etwa zehnmal so schnell produzieren. Das wirkt sich nicht nur auf die Kosteneffektivität, sondern ebenso auf die Flexibilität bei schneller Aufstockung der Produktionsmengen aus.

Vorteile von Tabletten

Deshalb ist die Lohnherstellung von Nahrungsergänzungsmitteln und diätische Lebensmitteln in Tablettenform praktisch:

  • preiseffiziente Herstellung bei hohen Chargen
  • verschiedene Formen möglich, auf Wunsch individueller Produktstempel
  • als vegane und nicht vegane Variante
  • größtenteils Verzicht auf Presshilfsstoffe möglich
  • lange Haltbarkeit
  • gute Dosierbarkeit
  • leichte Einnahme, bei Bedarf oft teilbar
  • Geruchs- sowie Geschmacksneutralität
  • große Losgrößen
  • Verpackung wahlweise in Blisterstreifen in 10er-, 15er- oder 20er-Aufteilung, in Dosen, Beuteln oder als Bulkware

Lassen Sie sich von unseren Experten umfassend über die Herstellung von Tabletten als Nahrungsergänzungsmittel beraten. Dabei klären wir auch die Einschränkungen dieser Darreichungsform und gehen individuell auf Ihre Wünsche ein.

Tabletten-Darreichungen – Unterschiede und Vorteile

Einer der Hauptgründe zur medikamentösen Darreichungsform der Tablette ist deren gute Dosierbarkeit. Die Presslinge können mit dem Wirkstoff in genau der richtigen Dosis pro Tablette versetzt werden. Filmtabletten oder andere Medikamente in Tablettenform sind meistens leicht einnehmbar. Sie können bei Bedarf auch geteilt werden, außer bei dragierten Tablettenformen. Die Herstellung von Tabletten erfolgt in speziellen Pressformen. Die Grundstoffe eines Medikaments werden als mittelfeines Pulver oder Granulat maschinell vorgemischt, nachdem die einzelnen Bestandteile ausgewogen wurden. Dann werden die sorgfältig vermengten Bestandteile der jeweiligen Tablettensorte unter Druck in der Form zusammengepresst.

Tabletten können in unterschiedlichen Formen, Farben und Größen hergestellt werden. Man kennt kleine runde Tabletten mit flachem Rücken ebenso wie ovale Presslinge, Rhomben oder bikonvexe Dragees mit einem farbigen Überzug in größerer Form. Dragees lassen sich dank ihrer glatten Oberfläche leichter schlucken. Aufgrund ihrer Herstellungsweise benannte man Tabletten früher als „Compressi“. Der Begriff „Tablette“ hat sich aber letzten Endes überall durchsetzen können. Sonderformen mit einem Überzug sind die Dragees und die Filmtabletten.

Von den derzeit eingesetzten medizinischen Wirkstoffen können viele in Tablettenform verkauft werden. Oftmals gibt es dieselben Präparate aber auch in Flüssigzubereitungen, beispielsweise als Tropfen, Trinkampulle oder als Saft. In anderen Fällen werden medizinisch wirksame Wirkstoffe in Salben oder Cremes eingebracht. Auch Injektionslösungen sind im Handel erhältlich. Ob diese Präparate verschreibungspflichtig sind oder nicht, entscheiden der Gesetzgeber bzw. der Wirkstoffgehalt und die Art des enthaltenen Wirkstoffs. Sobald es um die Tablettenform geht, müssen die Wirkstoffe zunächst vorbereitet und pulverisiert werden.

Von einer Direkt-Tablettierung spricht man, wenn der Wirkstoff bereits als Granulat mit bestimmten Eigenschaften vorliegt und nicht erst zu Pulver oder Teig verarbeitet werden muss. Es kann sich dabei auch um ein Gemisch verschiedener pulverisierter Wirkstoffe handeln. In anderen Fällen liegt der Wirkstoff zunächst als Trocken-Granulat vor. Dieses muss zunächst fein vermahlen werden, bevor es zu Tablettenpresslingen verarbeitet werden kann. In vielen Fällen werden bei der Tablettenherstellung medizinisch nicht wirksame oder unterstützende Hilfs- und Trägerstoffe eingesetzt.

Was sind die Nachteile von Tabletten?

Nicht jeder Wirkstoff eignet sich in Tablettenform zur Verabreichung für jeden Menschen gleich gut. Kleine Kinder und ältere Menschen haben beispielsweise oft Probleme, Tabletten herunterzuschlucken. Sie verschlucken sich daran oder haben einen zu trockenen Mund. Bettlägerige, demente oder beatmungspflichtige Patienten sind ebenfalls von Problemen mit der Tabletteneinnahme betroffen. Es kann bei solchen Patienten passieren, dass sich die nur halb heruntergeschluckte Tablette bereits in der Speiseröhre auflöst. Daher ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme bei der Verabreichung von Tabletten und Dragees meist notwendig.

In vielen Fällen, beispielsweise bei einem bettlägerigen Patienten, sollte die Tablette vor der Einnahme zerkleinert werden. Wahlweise können flüssige Verabreichungsformen in Tropfen- oder Saftform sowie leicht lösliche Pulverformen ratsam sein. Die Bedingung ist aber, dass der Wirkstoff überhaupt in solchen Darreichungsformen vorliegt. Nur bei homöopathischen Verabreichungen sollen sich die wirkstoffhaltigen Tabletten meist schon im Mund oder unter der Zunge auflösen.

Bei Brausetabletten erfolgt die Flüssigkeitsaufnahme meist zusammen mit dem Medikament. Hier ist lediglich zu beachten, dass bei zu geringer Flüssigkeitsmenge ein Säurestau in der Speiseröhre und der Magenregion entstehen kann. Außerdem sollte man solche Tabletten nur in stillem Wasser auflösen. Bei Mineralwasser sprudelt die Tablette so stark, dass die Hälfte des enthaltenen Wirkstoffes verloren gehen kann. Nicht medizinische Tabletten haben jeweils eigene Vorschriften zur Verwendung. Als Nachteil sehen viele Patienten auch die Einnahme von großen Tabletten an. Viele Antibiotika haben auffallend große Tablettenformen. Zerteilt man die Tablette, schmeckt sie oft sehr bitter und hat zudem scharfe Kanten.

Herstellung von Tabletten

Tabletten werden häufig als Pulvermischung in der Direkt-Pressung hergestellt. Je nach Granulat und Ausgangssituation kann die Herstellung aber auch in Form einer Feuchtgranulierung, einer Wirbelschichtgranulierung oder einer Trockengranulierung geschehen. Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Direkt-Pressung die beste und kostensparendste Herstellungsmethode. Sie ist aber leider nicht für alle Stoffe gleichermaßen geeignet. In diesem Fall bleiben dem Hersteller die anderen drei Herstellungsverfahren. Für alle Herstellungsformen sind gut zu verarbeitende Granulate erstrebenswert. Für bestimmte Pulvergemische kann nur das Feuchtgranulierungsverfahren gewählt werden. Hier stellt man aus den Wirk-, Begleit- und Füllstoffen der Tabletten eine Art Teig her. Dieser wird dann durch Siebe gepresst und anschließend getrocknet. Erst dann kann er granuliert und weiterverarbeitet werden. Im Grunde stellt auch die Wirbelschichtgranulierung eine Form der Feuchtgranulierung dar.

Bei feuchtigkeitsempfindlichen Grundstoffen bleibt dem Hersteller nur die Trockengranulierung. Die so vorbereiteten Tablettenmischungen werden dann granuliert und anschließend in die passenden Pressformen eingepresst. Bei der Pressung der Tabletten kann eine Bruchrille oder ein Kreuz eingepresst werden, an denen die Tabletten zerteilt werden können. Ältere Menschen können für besonders kleine oder harte Tabletten einen Tablettenteiler nutzen. Zu unterscheiden sind die eingepressten Bruchrillen von eingepressten Buchstaben, Zeichen oder Kerben ohne Funktion. Symbole und Zierrillen dienen lediglich der besseren Unterscheidung zweier ähnlich aussehender Präparate.

Direkt-Tablettierung

Die Herstellungsweise der Direkt-Tablettierung haben wir bereits skizziert. Wichtig ist hierfür, dass der pulverförmige Wirkstoff ohne weitere Behandlung verarbeitet werden kann. Dabei können gegebenenfalls Hilfsstoffe, Füllstoffe oder eingefärbte oder wohlschmeckende Überzüge eingesetzt werden. Leider eignen sich nicht allzu viele Grundsubstanzen zur preiswerten und leicht zu bewerkstelligenden Direktverarbeitung. Für die maschinelle Verarbeitung zu Presslingen muss beispielsweise eine gewisse Fließfähigkeit des Grundstoffs gegeben sein. Klebrige oder zu feuchte Substanzen eignen sich somit nicht. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist die Bindefähigkeit des Wirkstoffs. Man hat die Erfahrung gemacht, dass sich bestimmte Kristallformen und grobe Pulver mit einer bestimmten Korngröße besser verarbeiten lassen als fein vermahlene Granulate. Eine minimale Restfeuchte der Grundsubstanzen und eine maschinelle Verarbeitung mit möglichst geringer Luftfeuchtigkeit sind ebenfalls unverzichtbar. Grundstoffe wie Kochsalz, Kaliumchlorid, Algen- und Pflanzenextrakte, Trockenextrakte, mikrokristalline Zellulose oder Zinksulfat lassen sich am besten direkt tablettieren.

Mit den zugesetzten Hilfsstoffen kann man ungünstige Substanzeigenschaften verbessern. Sowohl die Verarbeitung als auch die Eigenschaften der Tablette werden durch die Hilfsstoffe optimiert. Füllstoffe dienen der Verarbeitung relativ kleiner Wirkstoffmengen in einer Tablette. Damit diese nicht zu klein ausfällt, wird sie zwecks besserer Handhabbarkeit durch nicht medizinisch wirksame Füllstoffe vergrößert. Bei Hormon- oder Vitamintabletten setzt man z. B. Füllstoffe wie Laktose, Weizenstärke, Mais- oder Kartoffelstärke oder Süßstoffe wie Mannitol und Sorbitol ein. Bei Lutschtabletten kann auch Saccharose genommen werden.

Verarbeitungshilfen sind notwendig

Zur Herstellung von Tabletten sind außerdem Bindemittel, Gleitmittel, Sprengmittel oder Trennmittel notwendig. Mit den Bindemitten sorgt der Hersteller dafür, dass die Granulate den Wirkstoff einbinden und die Festigkeit der Tablette gewährleisten. Dafür ist ein bestimmter Pressdruck notwendig. Man nutzt unterschiedliche Arten von Bindemitteln für Tabletten. Am bekanntesten sind die Trockenbindemittel wie „mikrokristalline Cellulose“ bzw. die verschiedenen Stärkearten, die oben genannt wurden. Außerdem werden Feuchtbindemittel bzw. geeignete Klebstoffe eingesetzt. In Frage kommen hier nur solche, die man problemlos verzehren kann – beispielsweise Gelatine, Reisstärke oder andere stärkehaltige Kleister sowie Celluloseether oder Kollidon, ein lösliches oder nicht auflösbares Polyvinyl-Pyrrolidon.

Die sogenannten Sprengmittel sollen den Tabletten genügend Haltbarkeit geben, sodass sie sich erst im Magen- oder Darmtrakt auflösen. Man nennt sie daher auch Zerfallsmittel. Sprengmittel können die Benetzbarkeit, die Gasentwicklung bei Brausetabletten oder die Quellkraft verbessern. Eingesetzt werden beispielsweise Magnesiumperoxid oder als Sprengmittel geeignete Stärkesorten. Gleitmittel nennt man die eingesetzten Fließstoffe, Schmiermittel und Formen-Trennstoffe, die Tabletten besser pressen oder verpacken lassen. Sie kleben dann beispielsweise nicht am Formenstempel oder dem Blister fest.

Für Dragees und mit einer Umhüllung überzogene Tabletten können eingefärbte Zuckerüberzüge oder Filmbildner eingesetzt werden. Fakt ist, dass viele Medikamente bitter, chemisch oder unangenehm schmecken würden, wenn man sie ohne Überzug beließe. Stumpfe oder bittere Granulate können in dragierter Form leichter geschluckt werden. Von den Zuckerbeschichtungen kommt man mittlerweile aus verschiedenen Gründen abgerückt. Filmtabletten werden solche Tabletten genannt, die nur einen dünnen Film als Überzug haben. Farbige oder weiße Überzüge und Prägestempel haben aber auch noch eine andere Funktion. Man erkennt ein Präparat an seiner spezifischen Form, seiner typischen Farbe und seinem Stempel bzw. Aussehen. Zugleich lassen sich dragierte Tabletten besser verpacken und einnehmen. Die Dragierung dient auch dazu, ein unappetitliches Aussehen der Inhaltsstoffe zu verdecken. Sie schützt den Wirkstoff allerdings auch vor Umwelteinflüssen. Weiterhin sorgt die Dragee-Umhüllung für eine verzögerte Freisetzung der Wirkstoffe.

Das Dragee als Spezialform der Tablette

Eine der Gefahren gezuckerter Dragee-Überzüge ist, dass die bunten Tabletten kleine Kinder zum Lutschen oder Herunterschlucken verleiten können. Daher hat man die Zuckerdragierung – eine der klassischen Drageeformen – mittlerweile zurückgefahren. Weitere Gründe waren die hohen Produktionskosten, die aufwendigen Herstellungsverfahren für eine mehrschichtige Dragierung und die Problematik der Standardisierung. Mittlerweile findet man die günstigere Filmtablette auf dem Vormarsch. Zu unterscheiden sind die Kaltdragierung bei Zimmertemperatur und die Warmdragierung mit erwärmtem Zuckersirup. Beide Herstellungsarten werden im rotierenden Dragier-Kessel ausgeführt. Bei diesem Vorgang muss der flüssige Überzug möglichst schnell getrocknet werden.

Pro Tablette können bis zu 50 Dragiervorgänge erforderlich sein. Dabei muss beachtet werden, dass die Tablette sich beim Dragieren nicht auflöst oder das Überzugsmittel aufsaugt. Die Tablette darf in der Rotationstrommel nicht zerbrechen oder zerbröseln. Erst der letzte Dragiervorgang ergibt eine eingefärbte Schicht. Nach dem Auftrag eines Glätt-Sirups wird jede Tablette mit Hilfe besonderer Trommeln unter Zusatz von Öl oder Wachs poliert. Die gestraffte Kurzform der Dragierung nennt man Schnell-Dragierung. Hier trägt man auf die Tabletten wenige Schichten bestimmter Emulsionen auf. Bei der Filmtablette begnügen sich die Hersteller von Tabletten mit einer durchgefärbten Schicht. Während bei der Dragierung die Form oder das Gewicht der Tablette mehr oder weniger stark beeinflusst werden, ist das bei der Filmtablette nicht der Fall.

Für den Überzug der Dragees kommen Überzugsmaterialien in Betracht, die bestimmte Eigenschaften haben oder funktionell wichtig sind. Neben chemischen Substanzen wie Zellulose und ihren Derivaten kommen auch Methacrylsäure-Copolymere oder Polyvinyl-Pyrrolidon sowie dessen Derivate zum Einsatz. Überzüge mit funktionellen Eigenschaften sind meist schnell lösliche Filmbildner wie Methylcellulose oder PVP sowie magensaft- oder dünndarmlösliche Filmbildner, beispielsweise Schellack, Polyvinyl-Acetatphtalat und Hydroxypropyl-Methylcellulose-Phtalat. Außerdem werden gelegentlich auch unlösliche Filmbildner wie Ethylcellulose oder Methacrylsäureester eingesetzt. Auch allen Filmbildnern werden bestimmte Hilfsstoffe wie Weichmacher oder Lebensmittelfarbstoffe zugesetzt.

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